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Motivation

Als Folgeerscheinung einer älter werdenden Gesellschaft werden auch bestimmte Krankheiten wie z. B. degenerative und entzündliche Erkrankungen der Gelenke, Hypertonien und Störungen des Fettstoffwechsels vermehrt auftreten. Dadurch steigt auch der Bedarf an therapeutischen Behandlungen. Fünf Millionen Deutsche leiden unter Arthrose und degenerativen Gelenkerkrankungen, ca. 146.000 Personen im Jahr erleiden einen Schlaganfall.

Ziele und Vorgehen

Im Projekt SiRIA soll ein Therapie- und Präventionsangebot entwickelt werden, das die Therapie durch Mensch-Technik-Schnittstellen nahtlos in den Alltag von Patientinnen und Patienten integriert. Dafür werden Alltagsgegenstände und Therapieobjekte mit Sensoren bestückt. Das Training einzelner Körpergliedmaßen (z. B. von Arm oder Rumpf) erfolgt bei Alltagstätigkeiten. Die Bewegungs- und Vitaldaten der Patientin oder des Patienten werden gespeichert und über elektronische Schnittstellen unter Berücksichtigung des Datenschutzes an die behandelnde Person übertragen (z. B. via Smartphone). Das System liefert der Ärztin bzw. dem Arzt Kontrollwerte, um die Therapie zu überwachen und zu optimieren.

Innovationen und Perspektiven

Durch eingebettete Sensorik in Alltagsgegenständen und Haushaltsgeräten sowie deren Möglichkeit zur Vernetzung bieten sich ganz neuartige Optionen für die alltagsintegrierte Therapie und Assistenz.